Montag, 28. April 2008

27. April 2008 Tag 11

Ich bin so um 11:30 Uhr aufgewacht und habe mich nach dem Frühstück auch direkt zum Paintballspielen fertig gemacht. Ich habe versucht mit der U-Bahn dorthin zu kommen, jedoch ist die Linie dort hin noch nicht richtig gebaut und es gibt einen Shuttlebus, der jedoch anscheinend nicht so richtig von irgendwo fährt. Also nahm ich ein Taxi und habe ihm die Adresse gegeben. Der Taxifahrer hat sich noch mal telefonisch darüber informiert, wo das Paintball denn überhaupt ist und ist dann losgefahren. Wir sind gefahren und gefahren und spätestens als es auf einmal keine richtige Straße mehr gab und es draußen nach Gülle stank (was in Shanghai eigentlich selten vorkommt), hab ich mal gefragt, ob alles richtig ist… Er versicherte mir das wir richtig seien und das ich doch beim Paintball anrufen sollte um mir das auch noch mal sagen zu lassen. Er gab mir sein Handy und ich rief dort an. Die Bestätigten mir auch das er richtig fahren würde und somit vertraute ich einfach mal. Ich rief noch Jesco an, um ihm zu sagen, dass ich später komme. Nach ca. 50 Minuten fahrt waren wir da und ich bezahlte dem Taxifahrer ganze 9 €! Für die Fahrt. Aber immerhin war ich richtig. Die Paintballfläschen lagen in einem netten Park direkt neben einem Hotel. Wir bekamen noch eine kurze Einführung, in der die Spiel- und Sicherheitsregeln erklärt wurden und dann ging es los. Das Gelände war gut gemacht und es gab mehrere Gräben und auch zwei Holzmühlen. Wir haben zweimal „Capture the Flag“, wobei man bei der gegnerischen Mannschaft die Flagge stehlen musste. Die erste Runde haben wir aufgrund zu vieler Ausfälle von Spielern verloren. Auch waren meine Farbkugeln sehr schnell alle, weil ich Anfangs zu viele aus zu hoher Entfernung verschossen hatte.

Bei der zweiten Runde bin ich direkt mit noch einem anderen aus meinem Team losgelaufen und wir haben sehr schnell die Flagge bekommen und haben es sogar geschafft sie in unser Lager zu bringen.

Die die dann noch Farbkugeln überhatten haben dann Zwischendurch noch so ein paar Runden „just for fun“ gespielt.

In der letzten Runde haben wir dann „Last man Standing“ gespielt. In diesem Spiel gewinnt die Mannschaft, die als erstes alle Mitglieder der anderen Mannschaft aus dem Spiel manövriert hat. Ich habe meine Farbkugeln diesmal besser eingeteilt und habe mich im Graben verschanzt. Durch den Graben sind Dominik und ich relativ weit nach vorne gekommen und wir haben dann gut auf die anderen Zielen können. Am Schluss war noch einer der gegnerischen Mannschaft im Feld und ich und noch ein anderer aus meiner Mannschaft. Ich bin dann über den Graben und habe den anderen Überrascht. Damit hatten wir die Runde gewonnen.

Danach bin ich mit Jesco nach Xinzhuan gefahren und hab nach einer dusche noch mit Meudt und kurz mit Christin telefoniert und bin dann ins Bett gegangen.

26. April 2008 Tag 10

Ich bin dann um 8:30 Uhr wieder aufgewacht und habe mich noch sehr verschlafen fertig gemacht und bin dann mit der U-Bahn in Richtung Botanischen Garten gefahren. An der Station traf ich mich mit Brenda, einer Chinesin, die ich über den hospitality club kennengelernt habe und Ihrer Arbeitskollegin. Wir fuhren dann mit dem Taxi zum Botanischen Garten und verbrachten dort so 5 Stunden. Es war richtiges Sommerwetter und die gute Luft im botanischen Garten tat richtig gut. Der Botanische Garten ist riesig und schön angelegt! Er ist richtig bunt! Es gibt auch ein Haus mit Tropengewächsen und verschiedene Ausstellungen über die Entstehung des Botanischen Gartens und über verschiedene Baumarten.

Nach dem Botanischen Garten sind wir dann noch in einem sehr schönen chinesischem Restaurant essen gegangen. Das war sehr Lecker und sehr Fischlastig, was mir natürlich damit umso besser schmeckte.

Abends bin ich dann los und wollte zum Stammtisch von dem Internetforum www.schanghai.com . Als ich in der U-Bahn saß, traf ich Jesco, einen deutschen aus dem Mailverteiler. Der fragte mich wo ich hin will und als ich die Adresse rausziehen wollte um es ihm zu sagen, merkte ich, dass ich den Zettel Zuhause liegen lassen hatte. Also stieg ich die nächste Station wieder aus und fuhr zurück um die Adresse zu holen.

Als ich dann in dem österreichischen Restaurant ankam, begrüsste mich eine Chinesin im Dirndl auf Österreichisch und fragte mich: „Na, willste auch zum Stammtisch?“. Ich stimmte zu und sie zeigte mir, wo der Stammtisch stattfand.

Die Leute waren sehr gemixt vom alter her und es waren auch zwei andere Praktikanten da. Der Abend war richtig nett. Es war auch ein Bauingenieur aus Cuxhaven da. Der war wirklich Lustig und hatte den Typisch Norddeutschen Akzent. Das Essen war auch gut. Ich bin dann so um 2 Uhr morgens nach Hause gefahren und bin sofort eingeschlafen.

25. April 2008 Tag 9

So heute ist schon Freitag! Ich war heute noch arbeiten und war dann noch eben schnell einkaufen. Danach habe ich mich noch ein bisschen frisch gemacht und bin dann mit ein paar Deutschen aus dem Mailverteiler Teppan yaki essen gegangen. Erst habe ich das Restaurant nicht gefunden und die Chinesen, denen ich die Adresse gezeigt habe, haben immer in eine völlig falsche Richtung gezeigt. Kurze Zeit später fand ich eine Chinesin die Englisch konnte und so freundlich war mich ca. 10 Minuten zu begleiten, um mir den Weg zu zeigen.

Das Essen war super und für deutsche Verhältnisse sehr günstig. Es war auch All-you-can-eat und All-you-can-drink. Danach bin ich mit den deutschen noch in die Disko gegangen. Auch dort waren die Getränke im Eintrittspreis enthalten, sodass ich relativ viel Getrunken hab. Nach einiger Zeit kam ein Kerl auf mich zu und fragte mich ob ich auch deutscher wär. Ich stimmte zu und er erzählte mir, dass er aus Mönchengladbach sei und hier auch Praktikum machen würde. Er ist auch erst seit zwei Wochen hier. Da reist man ans andere Ende der Welt und trifft schon in der ersten Woche jemanden, der bei einem um die Ecke wohnt…

Ich bin dann so um 3 nach Hause gefahren.

23. April 2008 Tag 7

Heute habe ich endlich meine Firmenkarte bekommen, welche man in der Firma für so ziemlich alles benötigt, z.B. für Arbeitszeitenabrechnung, um morgens reinzukommen, um Essen zu bekommen und um Türen zu öffnen.

Ansonsten habe ich an der Datenbank weitergearbeitet und schon mal ein bisschen fürs Wochenende vorgeplant.

Abends habe ich noch einen Film geguckt.

Donnerstag, 24. April 2008

22. April 2008 Tag 6

Auch heute war ich wieder arbeiten und habe auch den Bus genommen. Nachdem ich mich abermals als Besucher angemeldet hatte, hatte ich Zutritt. Morgens gab es nicht sehr viel zu tun, also nutzte ich die Zeit, um mich ein bisschen über Fotografie mit einem Kollegen zu unterhalten und um mich noch ein bisschen über das iPhone zu informieren.
Zu Mittag hatte ich eine Art Schnitzel und chinesisches Gemüse. Ich weiss nicht was es genau war, es war aber lecker.

Nachmittags hatten wir dann erstmal eine Besprechung und dann habe ich angefangen die Daten aus drei verschiedenen Datenbanken, die Abrechnungzwecken dienen zusammenzulegen.
Um 15.30 Uhr bin ich dann mit einer Kollegin zur Bank gefahren und habe für umgerechnet einen Euro ein chinesisches Konto eröffnet, da die Firma nur auf chinesische Konten zurückerstatten kann.

Danach bin ich nach Hause gegangen (die Bank ist direkt gegenüber) und habe noch ein bisschen Klarschiff gemacht und die nächste Ladung Wäsche in die Waschmaschine gestopft. Danach bin ich dann mal eben noch Wasser kaufen gegangen und war so um 17.55 Uhr wieder am Apartment. Da stand meine chinesische Putzhilfe schon vor der Tür. Ich habe sie hereingebeten. Das war die erste Putzhilfe die ich jeh gesehen habe, welche mit hochhackigen Schuhen zur Arbeit geht... Naja, die zog sie dann an der Tür auch sofort aus (es scheint in China so zu sein, dass man erstmal generell die Schuhe auszieht, bevor man ins Haus/Wohnung geht). Ich habe ihr dann gezeigt wo die Pututensilien stehen und per Handbewegung habe ich ihr dann klar gemacht, wo sie überall Putzen muss.

Nach 3 Stunden war alles wieder Blitz und Blank. Ich gab ihr noch 30 RMB Trinkgeld (ca 3 Euro) und verabschiedete sie. Danach ging ich auch bald ins Bett.

21. April 2008 Tag 6 Erster Arbeitstag

Heute war mein erster Arbeitstag! Also bin ich um 8 Uhr zum Busbahnhof vor meiner Wohnung gegangen und habe ausschau nach der G-Line der Evonik gehalten. Nach einigen Fragen und warten erblickte ich den Bus und um 8.15 Uhr fuhr er dann auch ab. Am Eingang habe ich mich dann erstmal in die Besucherliste eingetragen und habe einen Besucherausweis fuer den Tag bekommen. Dann durfte ich passieren. Oben angekommen begruesste ich erstmal die Kollegen, die ich teilweise ja schon vom Freitag kannte, als ich kurz in der Firma war. Kurze Zeit spaeter kam William (mein Chef) zur Arbeit und wir besprachen meine Aufgaben fuer die Zeit des Praktikums. Er will mich auch nach Peking schicken. Wann und wie lange stand noch nicht fest. Nachdem wir alles besprochen hatten, erstellte ich erstmal eine Tabelle fuer meine Rueckerstattung (Flugkosten, Visum, usw.). Danach ging ich zu einer Kollegin unten und beantragte meinen Dienstausweis.

Um 11.45 Uhr ging es dann auch schon in die Kantine zum Mittagessen. Die Kantine ist ein großer Raum im Erdgeschoss des Gebäudes und gleicht einer modern Ausgebauten Lagerhalle... ziemlich cool, jedoch auch sehr funktional. Am "Kopfende" des Raumes ist die Essensausgabe. Dort kann man jeden Tag zwischen einem europäischen und 3 chinesischen Gerichten wählen. Heute entschied ich mich erstmal für das westliche: Es gab Nudeln mit einer leckeren Paprikasosse! War echt nicht schlecht!

Nachmittags habe ich dann Leute, die das Unternehmen verlassen haben aus einer Supportdatenbank rausgelöscht. Um 17:10 bin ich dann nach 8,5 Stunden und viel zu viel Kaffee mit dem Bus zurück zu meinem Apartment gefahren.

Später bin ich noch ein paar Dinge Einkaufen gegangen und habe mit der Christin und meiner geliebten Schwester telefoniert. Außerdem habe ich mein Glück herausgefordert und habe das erste mal die Waschmaschine angeschmissen, um ein paar Klamotten zu waschen. Es ist zum Glück alles gut gegangen !-))

Sonntag, 20. April 2008

20. April 2008 Tag 5

Ich bin erst so um 16:390 aufgewacht und habe dann kurz mit Christin und dann mit Hannes telefoniert. Danach bin ich dann Einkaufen gegangen und habe mir Rührei gekocht. Abends habe ich dann noch einen Film geschaut und habe dann mein Tagebuch geschrieben.

19. April 2008 Tag 4

Ich stand so um 11:00 Uhr morgens auf. Es klingelte das Handy und es war Lavinia vom Hospitality Club. Sie sagte mir, dass sie wegen Klausuren in der Uni relativ wenig Zeit hätte um mir was zu zeigen, aber dass sie abends auf eine Geburtstagsparty gehen würde und ob ich nicht mitgehen wollte. Ich sagte zu und wir verabredeten uns für 20:00 Uhr an der U-Bahnstation in der Nähe von Ihrem Bekannten.

Nach dem Telefonat machte ich mich fertig und fuhr dann nach Xujiahur, wo es einige Malls und Kaufhäuser gibt. Das „Orient Shopping Center“ hat nur Luxusprodukte. Im Erdgeschoss gibt es nur Schokolade und Pralinen aus aller Welt. Lindt war wohl so das günstigste. Oben geht es dann weiter mit Mont Blanc, Rolex und wie sie alle heißen. War ziemlich Edel das ganze. Danach ging ich in die Elektronikmals, welche daneben waren und kaufte mir einen neuen Akku für meine Kamera und ein längeres Netzwerkkabel für das Internet in der Wohnung. Ich informierte mich auch noch darüber, was das Iphone kosten würde.

Danach fuhr ich nach Hause. Zuhause angekommen, telefonierte ich erstmal mit Christin und ging mich dann für die Party fertigmachen. Danach fuhr ich los und war so um 19:55 an der Station in Lau Xi Men. Dort traf ich Lavinia. Lavinia ist eine deutsche, die in China chinesisch studiert. Wir gingen auf die Party und waren die ersten. Dominik, der Gastgeber, begrüßte uns herzlichst und gab uns ein Tsingtao Bier, welches von einem Deutschen in China gebraut wird und wirklich gut schmeckt.

Nach und nach kamen auch mehr Leute. Es waren Menschen aus der tschechischen Republick, Singapur, Schweden, Norwegen, Frankreich, China und natürlich Deutschland da. Die meisten waren jedoch Deutsch. Ich habe mich sehr amüsiert an dem Abend und habe nette Gespräche geführt.

Um 5 Uhr morgens habe ich mir dann ein Taxi nach Hause genommen und habe noch so 10 Minuten mit Hannes telefoniert. Danach bin ich Hundemüde ins Bett gefallen und bin sofort eingeschlafen.

18. April 2008 Tag 3

Ich war um 8 fertig und es rief mich auch meine Kollegin Joan an und sagte mir, dass sie mich so um 11 abholen würde, da sie vorher noch mit Ihrer Tochter ins Krankenhaus müsse. Da ich ja nun ja schon angezogen war und das Wetter schön war, ging ich mal eine Runde raus. Ich ging zu Wills Gym, ein Fitnessstudio im nächsten Block und fragte ob eine 3 Monats Mitgliedschaft möglich wäre. Er sagte mir, dass sie erst im Juni eröffnen würden und dass ich dann doch wiederkommen sollte. Danach verbeugte er sich leicht und übergab mir in der Verbeugung seine Visitenkarte. Ich sagte, dass ich es mir überlegen würde und ging dann noch ein bisschen die Straße entlang.

Ich war so um 10:50 wieder Zuhause und bekam so um 11:30 eine SMS von Joan, dass sie erst so um 1 kommen würde, da sie immer noch im Krankenhaus warten würde.

Sie kam um 14:30 Uhr. Wir fuhren zur Firma, wo gerade eine Feuerschutzübung lief. Nach der Übung konnte ich an meinen Arbeitsplatz und mir wurde mein Mailaccount eingerichtet. Ich unterhielt mich ein bisschen mit den Kollegen und checkte meine Mails. Ein Kollege vom Meudt hatte mir geschrieben und ich antwortete Ihm. Ein Kollege namens Peter aus dem Helpdesk-Bereich lud mich ein doch mal mit Ihm Baketball spielen zu gehen.

Um 17:00 Uhr waren wir dann fertig und Peter zeigte mir welchen Bus ich nach Hause nehmen musste. Die Firma hat 6 Buslinien eingerichtet, welche die Mitarbeiter zu vielen Orten in die Stadt bringen. Ich musste Linie G nehmen, welche sehr nah an meiner Wohnung hielt.

Abends habe ich dann noch mal ein paar Leuten vom Hospitality Club angeschrieben und gefragt, ob am Wochenende jemand Zeit hätte.

Ich guckte dann noch einen Film und ging dann ins Bett.

17. April 2008 Tag 2

Die Nacht ist ganz gut gewesen! Ich habe fast ganz durchgeschlafen und nicht viel vom Jetlack gespürt. Morgens bin ich dann so um 7:15 Uhr aufgestanden und habe mich fertig gemacht. Um 8:30 sollte der Techniker kommen und mir ADSL (Internet) installieren.

Er kam um 9:00 Uhr. Das erste was ich machte, als ich die Tür geöffnet hatte, war ihm die Hand zu schütteln und er kam etwas verloren vor. Man schüttelt sich in China wohl nicht die Hand. Als nächstes zog er sich die Schuhe aus und fing dann an ADSL zu installieren. Er brauchte so eine viertel Stunde. Als er fertig war, schüttelte er mir wohl aus Höfflichkeit die Hand mit einem etwas gequetscht klingenden „Bye Bye“.

Ich checkte erstmal meine Emails und surfte ein bisschen. Eigentlich sollte mich an dem morgen so um kurz nach 9 jemand abholen, aber es kam niemand. Als es dann schon 12 war und immer noch niemand da war, rief ich mal meinen Chef William an. Er sagte mir, dass er Donnerstag und Freitag auf einer Fortbildung wäre und ich doch die beiden Tage frei machen sollte, da er niemanden hätte, der mich abholen könnte.

Ich fand mich damit ab und bin dann erstmal einkaufen gegangen. Ich kaufte hauptsächlich Putzutensilien und putzte danach die Wohnung von oben nach unten. Als ich fertig war, guckte ich einen Film. Kurz darauf rief mich William an und sagte, dass mich am Freitag doch jemand abholen könnte und dass sich an dem Abend noch jemand melden würde. Es meldete sich niemand und ich ging früh ins Bett um einfach morgens um 8 fertig zu sein.

Donnerstag, 17. April 2008

16.04.2008 1. Tag

So jetzt bin ich gut in China angekommen. Der Flug mit Emirates über Dubai ist soweit gut gelaufen, außer das ich auf dem zweiten Flug den von der Frau am Schalter versprochenen Notausgangplatz nicht hatte, sondern nur einen Platz in der Reihe dahinter. Ansonsten habe ich aber auf den beiden Flügen das Entertainmentsystem, dass jeder an seinem Platz hatte sehr genossen. Wir sind zwar mit Verspätung gestartet, jedoch waren wir ca. 15 Minuten vor der geplanten Landung am Boden und auch das mit der Einreise hat wunderbar geklappt. Jedoch war es schon etwas komisch wie hart kontrolliert wurde: Schon als man aus dem Flugzeug rauskam stand dort jemand von der Militärpolizei und hat zugeguckt wie man Ausstieg. Am Kofferausgabeband wurde dann jeder Koffer mit einem Hund auf Drogen kontrolliert und verdächtige Koffer wurden aussortiert.

Als ich dann aus dem Kofferausgabebereich herauskam, fand ich erst einmal ein Meer von Schildern mit Namen vor. Auf einem fand ich dann auch meinen Namen neben einem Fett gedrucktem „Evonik“ Zeichen. James, der Hausverwalter, begrüßte mich sehr freundlich und gab mir seine Visitenkarte. Danach gingen wir nach draußen, wo schon ein Fahrer mit einem alten Toyota-Van auf uns wartete. Wir fuhren 1 Stunde bis in die Stadt. Diese Zeit nutzte ich, um ein bisschen rauszugucken und um James die ersten Fragen über das Leben in shanghai zu stellen. Die Fahrt dauerte ca. 1 Stunde und wir hatten sehr viel Stau! Der Fahrer nahm aber jede noch so kleine Lücke... Naja, und die Anschnallgurte waren auch kaputt... Naja, ist ja aber alles gut gegangen.

Zuerst fuhren wir zur Polizei, wo James mich regestrieren ließ. Das dauerte einige Zeit, da die Polizistin die Ruhe weg hatte und sich sehr viel Zeit nahm.

Danach zeigte james mir meine Wohnung und schrieb mir die Adresse auf. Die Wohnung war sehr schön, jedoch auch sehr dreckig. Sie wurde wohl vor meinem Einzug nicht gereinigt...

Nachdem James mir meine Wohnung gezeigt hatte, zeigte er mir den Supermarkt. Der ist quasi mit der Metro Station verbunden und hat alles was man braucht (von Essen über Fahrräder bis hin zu Handtüchern und Klamotten). James musste dann gehen und fragte mich nur, ob ich bis zum nächsten morgen alleine zurechtkommen würde. Ich bejahte dies, da man zum Supermarkt nur einmal über die Straße gehen muss. Also bin ich auf eigene Faust in den Supermarkt, um mir Bettwäsche, Kissen und eine Decke zu kaufen. Ich hab mich ein bisschen umgeschaut und die Preise verglichen. Das haben wohl so 3 chinesische Verkäuferin gesehen und dachten, das ich einen Rat bräuchte und somit zeigten sie mir alle Möglichen Bettbezüge und priesen sie mir in chinesisch an... Ich hab kein Wort verstanden und hab mir dann den schönsten Bettbezug ausgesucht. Alles im allen hat das Bettzeug inkl. Decke, Kissen und Bezügen ca. 35 € gekostet... Ich hab dann auch noch so eine Art Klorreiniger gekauft (wusste nicht das es Klorreiniger ist, hab einfach nur den Nächstbesten Riniger gegriffen) und die Wohnung geputzt. Danach hab ich noch kurz mit Christin telefoniert und bin dann ins Bett.

PS: Bilder von meiner Wohnung findet ihr hier!!!

Shanghai!

Hallo an alle!

An dieser Stelle möchte ich eine Art Tagebuch über meine Zeit in Shanghai veröffentlichen. Ich hoffe, dass Ihr spass daran findet!

Gruß Kjelle